Das Baby und die Ernährung nach der Stillzeit



Rein medizinische gesehen, reicht dem Kind die Muttermilch für die ersten sechs Monate, um seine Bedürfnisse zu stillen. Andere Formen der Babyernährung, wie zum Beispiel Kuhmilch oder Weizen sind für das Verdauungssystem des Babys noch zu belastend und es können dadurch Allergien auftreten. Wissenschaftler und Ärzte empfehlen aus diesem Grund, ein halbes Jahr zu stillen. Danach sollte man Schrittweise eine Beikost einführen bzw. eine Mahlzeit durch eine Beikost ersetzen. Solange, bis das Kind ganz abgestillt ist.

Zum Abstillen sollten Sie sich Zeit und Ruhe nehmen. Stillen Sie am besten nur dann ab, wenn gerade keine Veränderungen anstehen oder Sie vielleicht in Urlaub fliegen. Außerdem sollten Sie auch nicht gerade im Sommer abstillen, wenn es draußen heiß ist, weil die Gefahr für Verdauungsstörungen zu dieser Jahreszeit am größten ist. Je seltener das Kind trinkt, desto schneller können Sie abstillen. Wenn die Brüste prall und hart sind und Sie das Kind nicht mehr anlegen möchten, dann sollten Sie gerade so viel Milch abpumpen, dass die Brust nicht mehr weh tut.

Damit Ihr Baby sich langsam an die neue Babynahrung gewöhnen kann, können Sie ihm ab dem dritten Monat einmal am Tag ein paar Löffel Obst-Gemüse-Saft füttern. Dabei sollten Sie den Stuhlgang des Babys beobachten, damit Sie sehen, ob dem Baby der Saft auch bekommt. Dies hat allerdings noch kein Abstillen zur Folge, weil die Zufütterung ja nur in kleinen Mengen stattfindet. Wenn Sie den Obst-Gemüse-Saft selbst herstellen wollen, dann sollten Sie darauf achten, dass Äpfel und Karotten so gering wie möglich behandelt sind. Denn sogar bei biologischen Produkten sind Luftverschmutzung und Bodenbelastung nicht ganz auszuschließen. Sie sollten Ihrem Baby zuerst die Brust geben, bis es den größten Hunger überwunden hat und bevor Sie dann die zweite Brust füttern den Saft anbieten. Es ist also noch nicht satt und trotzdem neugierig auf neue Nahrung.

Als erste feste Baby Nahrung kann man dem Kind Möhrenbrei oder auch zerdrückte Bananen anbieten. Aber auch weiche Avocados eignen sich als erste Mahlzeit. Die meisten Babys mögen den leicht süßlichen Geschmack. Erst danach können Sie mit gekochten Kartoffeln, Blumenkohl, Brokkoli, Erbsen, Bohnen usw. anfangen und ausprobieren, was Ihrem Baby schmeckt. Sie sollten jedem Brei etwas Keimöl, Sahne oder Butter zufügen, damit die fettlöslichen Vitamine und essentiellen Fettsäuren vom Körper besser erschlossen werden können. Auch Fleisch kann nach ein paar Wochen mit auf den Speiseplan. Rindfleisch, Lammfleisch, Kalbfleisch, Putenfleisch, Hühnerfleisch, aber auch Innereien sind gesund und leicht verdaulich. Sie können das Fleisch, das viel Eisen und Eiweiß enthält 2-3 Mal in der Woche dem Gemüse zugeben. Als kleine Alternative kann auch ein gekochtes und zerdrücktes Eigelb als Eisenlieferant beitragen.

Vorsorge von Anfang an: Einlagerung von Nabelschnurblut.
Die Gewinnung von Stammzellen aus Nabelschnurblut ist die fortschrittlichste Art der Prophylaxe für Ihr Kind. Obwohl schon heute patienteneigene Stammzellen bei der Behandlung verschiedenster Krankheiten erfolgreich zum Einsatz kommen, weisen viele Mediziner auf das nicht zu unterschätzende Potenzial im Rahmen der regenerativen Medizin hin. So geht man davon aus, dass schon in den nächsten Jahren weitere Einsatzmöglichkeiten zur Verfügung stehen werden.