Die Brust beim Stillen



Wie in der Kategorie Stillprobleme schon beschrieben kann eine Brust beim Stillen unter einer Brustwarzenentzündung leiden und es gibt ein paar Dinge auf die sie achten können, damit diese Entzündung zurückgeht, ohne, dass Sie eine Stillpause einlegen müssen. Wenn diese Entzündung nicht heilt oder erst in der späteren Stillphase auftritt, dann kann es sein, dass es sich um eine Pilzinfektion handelt. Diese wird Soor genannt und die Haut auf den Brustwarzen und auf dem Warzenhof sieht dabei oft rosa-lila-farbig aus und schimmert perlmuttartig. Sie schuppt, ist trocken und juckt. Sie sollten in einem solchen Fall einen Frauenarzt aufsuchen, der Sie und Ihr Baby behandelt, da sich die Pilzbakterien wahrscheinlich bereits auf der Mundschleimhaut des Babys befinden. Es kann auch sein, dass sich der Soor innerhalb Ihres Körpers breit macht. In einem solchen Fall haben Sie stechende Schmerzen in der Brust und müssen ein Pilzmittel einnehmen.

Milchstau
Sollte Ihre Brust an einer Stelle Schmerzen, die auch gerötet und druckempfindlich ist und wenn Sie dabei einen kleinen Knoten spüren oder einen größeren gestauten Bereich ertasten können, dann ist dies wahrscheinlich ein Milchstau. Dieser kann folgende Gründe haben:

  • zu lange Stillpausen
  • nicht ausreichendes Abtrinken der Milch
  • Druck auf einer Stelle des Drüsengewebes

Dadurch bekommen Sie eventuell eine erhöhte Temperatur oder auch leichtes Fieber. Es können allgemeine grippenähnliche Symptome auftreten. Sie brauchen nun viel Ruhe und sollten Ihr Baby so oft wie möglich stillen. Dabei sollten Sie den Unterkiefer des Kindes Richtung aufgestautem Bereich positionieren, damit die aufgestaute Milch zuerst entleert wird. Sie können den Stau etwas lösen, indem Sie vor dem Stillen feuchtwarme Umschläge auf die Brust legen und die Brust nach dem Stillen mit kalten nassen Tüchern etwa 20 Minuten kühlen. Vor allem beim Abstillen kann es zu Milchstau kommen, deswegen sollten Sie genau die Regeln befolgen und Schritt für Schritt mit dem Stillen aufhören, damit sich die Milchmenge der Stillhäufigkeit anpassen kann.